Hier sind die aktuellen Touren beschrieben. Ältere Beiträge sind im Archiv zu finden.

20.1.2019

Beim Aufbruch von Roßleithen ist es noch schattig und so kalt, dass das Anschnallen der Schneeschuhe in den Fingern schmerzt. Aber einmal in Bewegung wird uns rasch wärmer und am halben Weg zum Gleinker See steigt auch die Sonne über die Berge empor. Der Reif auf der Schneeoberfläche glitzert jetzt in allen Regenbogenfarben! Vom See wandern wir mit Blick aufs Sengsengebirge wieder hinunter in Richtung Teichl und weiter zum Seebachhof. Nach einem letzten Anstieg am Schweizersberg erreichen wir wieder Roßleithen.

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19.1.2019

Mit der Alpenvereinsgruppe wiederhole ich die kürzlich erkundete Tour zum Pernecker Kogel. Der Schnee hat sich etwas gesetzt und wir wandern zügig zum Kronbauer hinauf. Am weiteren Weg durch den Wald liegen immer wieder abgebrochene Baumwipfel und umgestürzte Bäume – unsere Entscheidung zum Umkehren in der Vorwoche war also richtig! Über eine Lichtung erreichen wir dann den Eiskogel. Wir sehen von dort weit ins Alpenvorland, zur Kremsmauer und zum Traunstein. Nach einem kurzen Abstieg geht es noch hinauf zum Pernecker Kogel. Dieser Gipfel ist bewaldet und im Gegensatz zum Eiskogel ohne Aussicht. Retour wandern wir am gleichen Weg.

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15.1.2019

Noch eine „Testrunde“ bei Windischgarsten: Von Roßleithen wandern wir über einen tief verschneiten Güterweg und über Wiesen hinauf zum Gleinkersee. Wo sich im Sommer Campinggäste, Wanderer, Spaziergeher und Bootfahrer tummeln, herrscht jetzt völlige Ruhe. Zunächst entlang eines Wanderwegs und dann querfeldein wandern wir hinunter zur Teichl. Vom Seebachhof spuren wir durch den tiefen Schnee am Schweizersberg wieder zurück nach Roßleithen. Bei den derzeitigen Schneemengen kann auch diese Runde zur Herausforderung werden!

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13.1.2019

Das Schneeschuhwochenende vom Alpenverein steht bevor. Angesichts der extremen Schneemengen und der erhöhten Lawinengefahr in den Bergen möchte ich noch Touren in Talnähe erkunden. Bei Schneetreiben und kräftigem Wind wandern wir bei Steinbach am Ziehberg über verschneite Wiesen hinauf zum Kronbauer. Der weitere Weg zum Pernecker Kogel würde durch den Wald führen. Die Bäume sind mit dem angeblasenen Schnee schön anzuschauen. Allerdings hört man immer wieder lautes Knacken und brechende Äste. Angesichts dieser Bedingungen drehen wir um und fühlen uns erst sicher, als wir wieder aus dem Wald draußen sind.

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10.1.2019

Auch ganz in unserer Nähe lassen sich schöne Winterwanderungen machen. Die Gegend um Pelmberg kennen wir bestens. So stört es uns auch nicht, dass die Wegweiser vom angewehten Schnee unleserlich sind. Wir drehen mit unseren Schneeschuhen eine ausgiebige Runde über die verschneiten Wiesen und Felder. Danach schmeckt das Essen im heimeligen Pelmbergstüberl ganz besonders gut.

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6.1.2019

Auch in tieferen Lagen ist die Schneelage mittlerweile ausreichend für Schneeschuhtouren. Wir stapfen von Bad Zell durch den tief verschneiten Wald hinauf zur Brandtner Höhe. Der mächtige Baum beim Maierhof ist auch im Winter sehr beeindruckend! Es liegt so viel Schnee, dass oft nicht erkennbar ist, wo der Wanderweg verläuft – so ziehen wir unsere Spur auch querfeldein über die verschneiten Wiesen

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29.12.2018

Wir verbringen eine Woche in Griechenland, um einmal die Mani im Winter kennenzulernen: keine Touristen, grüne Wiesen und blühende Blumen. Bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur wandere ich vom Meer über alte Saumwege hinauf nach Areopolis und weiter nach Sotiras. Dort beginnt ein schmaler Pfad, der sich am steilen Hang zum Gipfel des Profitis Ilias hochwindet. Einige Ziegen in den Felsen beäugen mich neugierig: Außer zum Namensfest des Propheten Elias sind hier nur selten Leute unterwegs und der Berg fest in der Hand der Ziegenherden. Ich genieße die Aussicht von der Kapelle – auf den höchsten Gipfeln des Taygetos ist sogar Schnee zu sehen. Für den Abstieg wähle ich den Fahrweg Richtung Norden.

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14.12.2018

Endlich liegt im Mühlviertel Schnee. Höchste Zeit für die Eröffnung der Schneeschuhsaison! Am Ortsrand von Sankt Stefan a.W. können wir schon unsere Schneeschuhe anschnallen. Über verschneite Wege und Wiesen wandern wir hinauf nach Innenschlag und weiter in Richtung Helfenberger Hütte. Die von Reif und Schnee bedeckten Bäume bilden einen malerischen Kontrast zu den dunklen Wolken! Vorbei am Bergergut ziehen wir unsere Spur durch den lockeren Pulverschnee zurück nach Sankt Stefan.

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17.11.2018

Wieder ein schöner, aber eiskalter Tag! Wir wandern vom Haslersgatter auf der Forststraße zur Rumpelmayrreith. Weiter zum Biwakplatz Steyrsteg verengt sich das Tal fast schluchtartig. Von dort geht es auf einer Forststraße hinauf zur Weingartalm. Sie liegt einsam und malerisch am Fuß des Größtenbergs. Den lassen wir heute (im wörtlichen Sinn) links liegen und wandern durch einen herrlichen Buchenwald ohne große Höhenunterschiede südwärts zur Groißnalm. Über die Wälder des Hintergebirges hinweg gibt es dort einen schönen Ausblick auf die Gesäuseberge. Auf der Forststraße gelangen wir zurück zum Haslersgatter

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16.11.2018

Der Winter hat in den Bergen noch nicht Einzug gehalten. Wir nützen den schönen Herbsttag für eine Wanderung im Hinteren Triebental. Beim Aufbruch vom Parkplatz Bergerhube ist es kühl, die Sonne kämpft sich gerade durch den Frühnebel. Nach einem Stück auf einer Forststraße wandern wir am Wanderweg entlang des Königsbachs zur Moaralm. Trotz Sonnenschein ist im Schatten noch Raureif auf den Gräsern. Über die Almwiesen steigen wir hinauf zum Moartörl. Von dort führt ein Pfad zum Gipfel des Triebenfeldkogels. Eisiger Wind hält uns davon ab, die Aussicht länger zu genießen. Unten bei der Hütte auf der Moaralm finden wir dann einen windgeschützen sonnigen Platz für eine längere Pause. Danach wandern wir über die Forststraße wieder hinunter zur Bergerhube.

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30.10.2018

Vom Haslersgatter wandere ich über das Laubkögerl auf dem breiten Wanderweg zur Mayralm. Vom Sturm der letzten Tage liegen immer wieder Bäume quer über den Weg. Man kann sie aber gut umgehen. Auch der Pfad weiter zum Steyreck ist immer wieder von Windbruch verlegt, teils frisch und teils von früheren Stürmen. So gestaltet sich der Aufstieg teilweise zum Hindernislauf. Zuletzt gilt es, eine Gasse durch das dichte Latschenfeld rund um den Gipfel zu finden. Dort kann ich die schöne Aussicht genießen. Da noch ausreichend Zeit ist, steige ich weglos zum Eisboden ab. Dann folge ich dem Wanderweg zum Mayrwipfl. Steil geht es zwischen Latschen bergauf und zuletzt etwas ausgesetzt zum Gipfelkreuz. Oben bläst ein kalter Wind. So mache ich mich nach einem kurzen Rundumblick wieder auf den Rückweg.

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19.10.2018

Der Rotgsol am Rand des Sengsengebirges steht schon lange auf meiner Wunschliste. Es ist noch nebelig, als ich vom Jagahäusl starte. Aber schon am Weg zur Zaglbaueralm kommt die Sonne durch. Ich finde den Beginn des nur mit Steinmandeln markierten Wegs am oberen Rand der Almwiese. Der Pfad führt durch den Buchenwald steil bergauf. Manchmal muss ich schon genauer schauen, um ihn unter dem abgefallenen Laub zu erkennen. Weiter oben lichtet sich der Wald und das letzte Stück zum Gipfel führt über Bergwiesen. Im Süden erheben sich die imposanten Abstürze des Hohen Nock. Die Sicht nach Norden ist leider durch den Dunst eingeschränkt. Nach dem Abstieg über den gleichen Weg freue ich mich auf eine Stärkung im Jagahäusl!

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14.10.2018

Schon oft haben wir das klare Wasser der Steyr bewundert, wenn wir von der Steyrbrücke nach Hinterstoder gefahren sind. Heute wollen wir diesen Flussabschnitt näher kennenlernen. Es ist noch herbstlich kühl und feucht, als wir bei der Steyrbrücke in den Flötzerweg einsteigen. Mal direkt am Fluss, mal etwas weiter entfernt führt uns der Weg zur Schrattentalerbrücke. Es folgt ein sonniges Wegstück vorbei an einigen Bauernhöfen. Immer lauteres Tosen des Wassers kündigt schließlich den Stromboding-Wasserfall an. Kaum zu glauben, dass man ihn mit Wildwasserkajaks bewältigen kann! Nun ist es nicht mehr weit nach Hinterstoder. Nach einer Einkehr fahren wir von dort mit dem Bus wieder zum Ausgangspunkt zurück.

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13.10.2018

Wieder zurück in Österreich nützen wir die schönen Herbsttage zum Wandern. Wir erkunden eine einfache Rundwanderung bei Bad Zell im Hinblick auf ihre Eignung als Schneeschuhwanderung. Durch den Wald gewinnen wir rasch an Höhe und gelangen zur Brandtner Höhe. Von dort schweift der Blick weit über das Mühlviertel und über die Donau bis zu den Alpen. Beim Maierhof beeindruckt uns ein mächtiger Baum mit herbstlich verfärbten Blättern. Wir wandern noch ein Stück in Richtung Tragwein. Dann geht es zumeist über Feldwege wieder zurück nach Bad Zell. Diese Tour müsste auch mit Schneeschuhen lohnend sein.

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7.10.2018

Von den Gipfeln des Taygetos zieht sich die Viros-Schlucht bis Kardamili. Ich starte in Exochori und wandere auf einem Karrenweg und später auf einem Fußweg in die Schlucht hinunter. Durch ein wahres Felsenlabyrinth gelange ich zu einem gut erhaltenen Saumweg in Richtung Tseria. Der Aufstieg am Südhang kann auch im Oktober noch ziemlich schweißtreibend sein! Von Pedino geht es auf einem steilen Fußweg wieder hinunter in die Schlucht zum Kloster Sotiros. Wie auch andere Klöster in dieser Gegend ist es nicht mehr bewohnt, aber durchaus gepflegt. Nach einer Rast im Hof des Klosters geht es noch einmal bergauf zur Kapelle Agios Petros. Von dort gibt es spektakuläre Ausblicke in die Schlucht! Das letzte Stück zurück nach Exochori ist dann bald geschafft.

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4.10.2018

Bei dieser Griechenlandreise hält uns zunächst ein mehrtägiger Sturm mit Starkregen („Medican“) von Wanderungen ab. Endlich bessert sich das Wetter. Wir starten im Örtchen Kelefa und wandern auf einem Feldweg zum Kloster Spileotissa. Der Regen der letzten Tage lässt Herbstblumen wie Zyklamen und Herbstzeitlosen sprießen. Nach einem Rundgang durch das unbewohnte Kloster führt uns der Wanderweg am Rand der Milolangado-Schlucht wieder nach Kelefa zurück.

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16.8.2018

Die Salzburger Sportwelt hat nicht nur für Wintersportler, sondern auch für Mountainbiker ein tolles Tourenangebot. Wir starten in Eben gleich einmal steil bergauf durch den Wald. Dann schlängelt sich die Forststraße ohne allzu große Höhenunterschiede am Hang entlang und wir haben immer wieder schöne Ausblicke auf Tennengebirge, Gosaukamm, Dachstein und dann auch auf die Hohe Tauern. Das letzte Stück zum Heinrich-Kiener-Haus am Hochgründeck verlangt unseren Beinen noch einmal alles ab. Am Ziel genießen wir das herrliche Bergpanorama und einen feinen Kaiserschmarren. Für den Rückweg wählen wir die Strecke entlang des Iglsbachs nach Hüttau. Das folgende Straßenstück zurück nach Eben ist als Abschluss der tollen Runde auch zu verschmerzen.

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12.8.2018

Von der Mountainbiketour zum Oberhüttensee in den Schladminger Tauern träumen wir schon länger – heute erfüllen wir uns diesen Traum. Auf einer guten Forststraße gelangen wir zur Vögeialm. Dort beginnt der steile Anstieg auf einem steinigen Karrenweg. Es ist auch mit dem E-Bike durchaus eine Herausforderung. Wir haben größte Hochachtung vor allen, die das ohne Stromradl schaffen! Nach ca. 2 km lässt die Steigung endlich nach. Wir erreichen die Oberhütte und den gleichnamigen See. Beim „Gipfelkreuz“ am See schütteln wir unsere Beine aus und genießen den Ausblick auf die umliegenden Berge. Jetzt haben wir uns eine Jause in der Hütte verdient, bevor wir uns vorsichtig an die steile Abfahrt machen.

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2.8.2018

Der nächste Winter kommt bestimmt und wir erkunden eine Schneeschuhwanderung bei Schenkenfelden. Über freie Flächen wandern wir in Richtung Liebenschlag. Nach einem heftigen Regenguss, vor dem wir im nahen Wald Schutz gesucht haben, klart es rasch auf und wir können die Runde fortsetzen. Am Waldrand entlang und über Feldwege kehren wir schließlich in den Ort zurück. Die Runde passt perfekt für eine Schneeschuhtour bei Mondschein: Freie Flächen, kein steiles Gelände und keine Hindernisse wie Bäche oder fixe Zäune.

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24.7.2018

Im Sommer sind wir auch gern mit dem Mountainbike unterwegs. Da bieten sich die neu markierten Touren auf der Mühlviertler Alm besonders an. Von Pierbach geht es gleich einmal kräftig bergauf. Dann folgen schöne Passagen über Wiesewege, ehe wir durch den Wald ins Tal der kleinen Naarn hinunterfahren. Gemächlich radeln wir durch das romantische Flusstal bergauf, ehe die Strecke wieder steiler bis zur Burg Ruttenstein führt. Auf Forstwegen und Nebenstraßen gelangen wir über Mönchdorf wieder nach Pierbach zurück. Eine sehr abwechslungsreiche und wirklich empfehlenswerte Tour (Beschilderung M2)!

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6. – 8.7.2018

Mit einer Gruppe des Alpenvereins wollen wir einen Abschnitt des Salzburger Almenwegs im Tennengebirge erwandern. Am ersten Tag reicht es wetterbedingt nur zu einer Schnuppertour zum Lammertaler Urwald. Bei besserem Wetter wandern wir am nächsten Tag über die Karalm bis zum Proksch-Haus. Der Weg ist recht abwechslungsreich und die bewirtschafteten Almhütten an der Strecke bieten sich zur Einkehr an. Am letzten Tag wandern wir über den lang gezogenen Rücken des Korein zurück nach St. Martin.

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9.6.2018

Die Runde von Limeni über alte Saumwege nach Neo Itilo darf bei keinem Urlaub fehlen! Wir wandern ein Stück auf der Straße Richtung Areopolis. Durch Olivenhaine geht es dann auf einem Pfad steiler bergauf bis zu einem Bauernhaus. Der folgende Wegabschnitt bietet eine wunderbare Aussicht: direkt unter uns die Buchten von Limeni und von Neo Itilo, weiter im Westen erkennt man die Berge bei Koroni jenseits der Messinischen Bucht. Dann geht es wieder bergab und nach einigen Serpentinen erreicht man Neo Itilo. Wir kehren in einer Strandtaverne ein, ehe wir der Straße entlang nach Limeni zurückspazieren.

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7.6.2018

Die heutige Wanderung führt mich auf alten Wegen vom Dorf Charia nach Limeni. Nach einem kurzen Straßenstück beginnt ein steingepflasterter Weg. An manchen Stellen kommt man nur schwer durch die dichten Steineichen und Dornginsterbüsche. Dann wird der Weg besser und führt von Trockensteinmauern begrenzt ins Städtchen Areopolis. Nach einer Erfrischung im Kafenion am Platz wandere ich auf kleinen Nebenstraßen hinunter nach Limeni. Die Aussicht auf die Bucht mit den Steinhäusern ist immer wieder eine Augenweide!

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5.6.2018

Das Taygetos-Gebirge durchziehen zahlreiche Schluchten. Ich möchte die weniger bekannte Rindomo-Schlucht zwischen Pigadia und dem Kloster Kapsodematousa erkunden. Bis zur Engstelle bei Pigadia kenne ich den Weg von früher. Von dort wandere ich weglos im trockenen Flussbett, das sich weiter bergauf schlängelt. Zu beiden Seiten ragen die Abhänge steil auf, manchmal ist die Schlucht nur einige Meter breit. Eine hohe Steilstufe mit riesigen glatten Felsblöcken zwingt mich fast zum Umkehren. Schließlich entdecke ich einen Pfad, der diese Stelle umgeht. Ich gelange zu einer Schotterpiste und erreiche bald darauf das Kloster Kapsodematousa. Es liegt an einer Verzweigung der Schlucht und ist nicht bewohnt. Die Tische und Bänke im Schatten füllen sich wohl nur zum Namensfest der Kirche. Nach einer erholsamen Rast wandere ich auf der Schotterpiste über die Berge wieder zurück.

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3.6.2018

Kardamili ist ein lebhafter und relativ ursprünglicher Küstenort in der äußeren Mani. Wir haben einen Weg entdeckt, der abseits der Hauptstraße vom Norden her nach Kardamili führt. Von Malta weg geht es zunächst mit schönem Blick auf das Meer auf einer Betonstraße. Die Abzweigung zum alten Saumweg ist leicht zu finden, auch wenn dieser stellenweise schon ziemlich überwuchert ist. Ein paarmal müssen wir an der äußeren Kante der Stützmauer entlang balancieren, weil bergseitig kein Durchkommen ist. Dann wird der Weg wieder besser passierbar und wir passieren eine verfallene Kirche. Kardamili ist schon in Sicht und bald erreichen wir den Strand. Nun können wir unseren Durst mit Blick aufs Meer mit einem kühlem Bier löschen.

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1.6.2018

Von Kefalonia reisen wir weiter in die Mani. Bis vor rund 70 Jahren waren dort steingepflasterte Saumwege („Kalderimi“) die einzige Landverbindung zwischen den Orten. Viele davon verfallen oder werden von der Vegetation überwuchert. Wir wandern auf einem (noch) sehr gut erhaltenen Kalderimi von Sotirianika nach Altomira. Zunächst geht es durch Olivenhaine. Dann steigt der Weg stärker an. Es wurden zahlreichen Serpentinen mit teilweise mehrere Meter hohen Stützmauern angelegt. So wird der scheinbar unüberwindlich steile Hang erklommen. Dann wird das Gelände wieder flacher und wir erreichen Altomira. Vor uns erheben sich die imposanten Gipfel des Taygetos. Für heute lassen wir es gut sein und jausnen im Schatten bei den Quellen am Ortsanfang, ehe wir den Rückweg antreten.

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26.6.2018

Natürlich müssen wir auch den höchsten Berg Kefalonias im Ainos-Gebirge besteigen. Zunächst wandern wir auf einer Forststraße. Weiter führt ein Fußweg durch den Wald aus Kefalonia-Tannen. Diese kommen nur auf der Insel vor. Dann wird es steiler, felsig und kahl. Der Gipfel macht seinem Namen Megas Soros („Großer Haufen“) alle Ehre. Die Aussicht ist imposant, man überblickt große Teile der Insel und das Meer. Die kahle Westflanke des Bergs ist viel steiler als die bewaldete Ostseite. Wir wandern dann entlang des Bergrückens weiter nach Südosten und bewundern die Aussicht und die imposanten Bäume. Ein Steig führt uns schließlich zur Forststraße, auf der wir wieder zum Ausgangspunkt gelangen.

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24.5.2018

Auch bei unserem Urlaub in Kefalonia dürfen natürlich Wanderungen nicht fehlen. Wir erkunden die venezianische Festung von Assos. Sie liegt auf einer steil ins Meer abfallenden Halbinsel. Vom Hafen geht es auf einem gepflasterten Weg durch einen Pinienwald zum Haupttor. Innerhalb der Befestigung ist das Gelände sehr weitläufig und wird von mehreren Wegen und Pfaden durchzogen. Es gibt mehr oder weniger gut erhaltene Bauten und einen ausgedehnten Olivenhain, in dem Ziegen weiden. Von der nördlichen Burgmauer bietet sich ein schöner Blick auf das Meer und die Küste. Schließlich führt uns ein Pfad vom südlichen Burgtor hoch über den Klippen zum Ort zurück.

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6.5.2018

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen starten wir mit den Rädern von Laussa. Schon bald zweigen wir auf einen Güterweg ab und fahren hinauf zum Plattenberg mit seinen Windrädern. Viele Wiesenblumen stehen schon voll in Blüte: Margariten, Vergissmeinnicht, Glockenblumen – am Waldrand blüht auch schon manche Akelei. Am Plattenberg genießen wir die schöne Rundsicht. Dann radeln wir über Forstwege zur Glasner Hütte, immer wieder gibt es schöne Ausblicke. Nach einer Stärkung geht es hinunter in den Pechgraben. Noch einmal treten wir bergauf – vorbei an der spektakulären Wolkenmauer zum Hollbuchner. Mit einer rasanten Abfahrt beenden wir diese herrliche Panoramarunde.

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29.4.2018

Wir wollen noch einmal Schnee sehen, wenn auch nur aus der Ferne. Schon beim Start in Windischgarsten imponieren uns die Haller Mauern, in deren Nordrinnen noch reichlich Schnee liegt. Entlang der Teichl radeln wir gemütlich nach Spital/P. Dann beginnt der Anstieg bis unter das Kampleck. Immer wieder gibt es schöne Ausblicke! Nach der Abfahrt zur Jausenstation Singerskogel fühlen wir uns noch fit genug, den Anstieg über die idyllische Pramfelder Reith hinauf zum Schwarzberg anzuhängen. Wir durchqueren dabei praktisch mehrere Klimazonen vom Frühling in seiner vollen Pracht bis zu den ersten Frühlingsknotenblumen, die sich durch die Schneereste kämpfen! Zum Abschluss folgt eine genüssliche Abfahrt von mehr als 16 km zurück nach Windischgarsten.

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28.4.2018

Es ist noch dämmrig, aber die Vögel zwitschern schon laut, als wir unter der Führung von Regina in Traberg losmarschieren. Wegen einer Wolkenbank im Osten dauert es etwas länger, aber dann blitzt die Sonne zwischen den Bäumen durch. Auf schönen Waldwegen und über gepflegte Wiesen geht es Richtung Helfenberg. Wir kommen an einem schönen Forsthaus und verlassenen Bauernhöfen vorbei. Nach einem ausgiebigen Frühstück in einer Bäckerei in Helfenberg wandern wir in der Sonne hinauf zur Burgruine Piberstein. Ihre Erbauer haben die natürlichen Felsen perfekt in die Konstruktion einbezogen! Abwechslungsreich führt der Weg nach Traberg zurück.

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8.4.2018

Für die letzte Schneeschuhwanderung dieser Saison wählen wir die Tauplitzalm aus: laut offizieller Messstelle beträgt die Schneehöhe noch immer über 2 Meter – und der Ortsaugenschein bestätigt das! Unsere Genusstour führt uns vom Parkplatz am südlichen Rand der Alm entlang zum Linzer Tauplitzhaus. Mit einigen Umwegen durch den lichten Lärchenwald gelangen wir zum Kaisersitz. Dort gibt es einen schönen Ausblick auf den noch zugefrorenen Steirersee und die umliegenden Berge! Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen wandern wir dann am nördlichen Rand der Alm zurück. Mit einer Kaffeejause auf der Terrasse des Hollhauses lassen wir diese herrliche Schneeschuhsaison ausklingen.

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4.4.2018

Die Schilifte habe ihren Betrieb trotz guter Schneelage schon eingestellt – der beste Zeitpunkt für eine Schneeschuhtour im Schigebiet Wurzeralm! Von der Pyhrnpassstraße wandern wir an der Hintersteiner Alm und dem Steinbruch vorbei zur Plimalm. Ein kurzer steiler Anstieg führt uns dann zur Schipiste, auf der wir zur Oberen Gameringalm wandern. Außer uns sind nur wenige Schitourengeher unterwegs. Nach einer Rast in der Sonne wählen wir unseren Rückweg über das Hintersteinermoos. Dort macht sich der Frühling schon mit großen Flächen blühender Frühlingsknotenblumen bemerkbar.

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30.3.2018

Ich erkunde eine neue Tour bei Hinterstoder. Das warme Wetter hat dem Schnee schon zugesetzt, im Wald bei Wartegg blühen unzählige Schneerosen. Die Schneeschuhe benötige ich erst kurz vor der Steyrsbergerreith. Die Aussicht von der – im Winter geschlossenen – Almhütte begeistert mich immer wieder: Spitzmauer, Großer Priel, Kleiner Priel … Auf verschneiten Forststraßen und Wanderwegen wandere ich weiter zum Baumschlagerberg. Am Rückweg nach Wartegg komme ich an einer Wiese vorbei, die mit blühenden Frühlingsknotenblumen übersäht ist. So schön ist der Frühling in unseren Bergen!

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24.3.2018

Ein herrlicher Tag kündigt sich an und in den Bergen liegt immer noch viel Schnee. Von der Bergstation der Wurzeralm-Seilbahn wandern wir zunächst hinunter zur Filzmoosalm und dann – zuletzt etwas steiler – hinauf zum Halssattel. Die guten Bedingungen haben auch viele Schitourengeher angelockt, die in einer richtigen Karawane Richtung Rote Wand ziehen. Wir wollen es lieber ruhiger und zweigen ab zum Halskogel. Der unscheinbare Gipfel bietet eine sehr schöne Aussicht! Durch den „Kaskeller“ geht es flott hinunter zur Stubwiesalm – eine traumhafte, einsame Winterlandschaft! Nach einer Stärkung bei einer der Almhütten steigen wir durch den lockeren Lärchenwald noch zu einem anderen kleinen Gipfel auf. Das ist Schneeschuhgenuss pur! Erst am Rückweg treffen wir wieder auf die Spuren anderer Wintersportler.

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15.3.2018

Auf der Rückreise aus der Südweststeiermark wandern wir von Hohentauern zur Hölleralm. Leider ist die Forststraße bis kurz vor der Alm (vermutlich zur Wildfütterung) geräumt und großteils aper und schlammig. Dann folgt aber ein sehr schöner Abschnitt über eine tief verschneite Forststraße – zunächst zur Hölleralm, dann zur Kotalm und weiter zur Mautstraße Edelrautehütte. Den Rückweg könnte man bei besserer Ortskenntnis wohl durch den Wald abkürzen, wir „hatschen“ sicherheitshalber auf der Mautstraße zurück.

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14.3.2018

Das Wetter ist das genaue Gegenteil vom Vortag: viel Sonne und dazwischen malerische Wolken. Vom Hirschegger Sattel wandern wir mit den Schneeschuhen am Rand des Schigebiets bis zum Speichersee und den zwei Windrädern. Dann folgt ein wunderschöner Anstieg über einen freien Rücken zum Speikkogel. Die Aussicht ist gewaltig, wozu auch die tollen Wolkenstimmungen beitragen. Der weitere Weg über den Kamm bis zum Ameringkogel wäre durchaus reizvoll – vielleicht ein anderes Mal. Für den Rückweg wählen wir eine Linie westlich unserer Aufstiegsspur, die uns zum Teil durch unberührten lichten Wald führt. Diese Wanderung zählt zu unseren schönsten Touren!

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13.3.2018

Endlich liegt auch südlich der Alpen genug Schnee für unseren geplanten Kurzurlaub in der „Lipizzanerheimat“ der Südweststeiermark. Unsere erste Tour starten wir beim Alten Almhaus am Gaberl. Bei schlechter Sicht, kräftigem Wind und zeitweisem Schneefall wandern wir mit den Schneeschuhen zur Großebenalm. Von dort geht es hinauf auf den Schwarzkogel und weiter zum Wölkerkogel mit seiner steinernen Marienstatue (im Volksmund liebevoll „die stoanane Miaz“ genannt). Dann ist es nicht mehr weit zurück zum Alten Almhaus. Eine Einkehr in diesem gastfreundlichen Haus mit langer Tradition kann ich nur jedem empfehlen.

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10.3.2018

Über 1000 m liegt in den Bergen immer noch viel Schnee. Mit Freunden wiederhole ich daher die Schneeschuhtour vom Hengstpass rund um den Zeitschenberg. Wir wandern – so wie viele andere Schneeschuh- und Schitourengeher – über die Forststraße zur Kreuzau und weiter zur Dörflmoaralm. Nach einer Jause folgt ein einsamer Abschnitt westlich rund um den Zeitschenberg. Wir entdecken eine Luchsfährte, die über eine längere Strecke neben unserem Weg verläuft! Man erkennt sogar, dass der offenbar paarungsbereite Luchs immer wieder markiert hat. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, die Gegenwart dieser faszinierenden Großkatze so zu erleben!

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2.3.2018

Für eine größere Alpenvereinsgruppe führe ich eine abendliche Schneeschuhrunde bei Ottenschlag. Die Schneelage ist dafür zum Glück noch ausreichend. Schon bald nach dem Start wird es langsam finster. Den Vollmond können wir durch die dichte Bewölkung leider nicht sehen. Trotzdem brauchen wir keine Stirnlampen, weil das Gelände gut erkennbar ist, sobald man sich an die Dunkelheit gewöhnt hat. Über freie Flächen wandern wir zur Abraham-Kapelle und dann über Lichtenstein wieder zurück nach Ottenschlag. Das Wandern bei Dunkelheit hat immer einen besonderen Reiz! Mit einer Einkehr beim Berger-Wirt runden wir diese schöne Wanderung ab.

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28.2.2018

Das wunderschöne Wetter lockt uns trotz der Kälte wieder in die Berge – diesmal nach Johnsbach. Wir starten die Almenrunde mit den Schneeschuhen beim Parkplatz unterhalb der Klamm. Erster Höhepunkt ist der Weg durch die enge Klamm: unten tost der Bach, von den Felswänden hängen mächtige Eiszapfen herab. Dann folgen wir dem Weg zur Kölblalm. Die dortige Hütte ist das älteste Gebäude von Johnsbach – im Sommer kann man dort auch sehr gut einkehren! Auf tief verschneiten Forststraßen wandern wir weiter bis zur Foitlbaueralm. Wir genießen die Ruhe und die unberührte Schneelandschaft! Retour geht es über die Ebneralm und die auch als Rodelbahn genutzte Forststraße. Eine sehr lohnende Wanderung!

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25.2.2018

Es ist wolkenlos, aber bitter kalt, als wir diese Schneeschuhwanderung beim Parkplatz Schafferteich starten. Wir folgen dem gespurten Weg Richtung Zellerhütte und spätestens nach dem ersten steileren Anstieg spüren wir die Kälte nicht mehr. Ab der Talstation der Materialseilbahn windet sich der Weg in Serpentinen den steilen Hang hinauf durch den lichten Wald. Die von Raureif-bedeckten Bäume und die schneebedeckten Berge ringsum sind wunderschön anzusehen! Bei zuletzt – 19 °C kommen uns die warme Stube und ein guter Schweinsbraten auf der Zellerhütte gerade recht! Danach geht am gleichen Weg wieder ins Tal.

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23.2.2018

Die höher gelegenen Teile des Mühlviertels sind noch gut für Schneeschuhtouren geeignet. Wir wandern bei eisigem Wind von Sandl zunächst über freie Flächen zur Gstettner-Winkl-Kapelle. Weiter geht es auf einsamen Waldwegen und Forststraßen über den Haubenberg zur Schwarzen Mauer. Der Gipfel liegt knapp an der tschechischen Grenze. Er besteht, wie auch andere Gipfel im Mühlviertel, aus großen übereinander geschichteten Granitblöcken. Um solche Felsformationen ranken sich oft Sagen und Mythen. Uns ist dort aber weder der Teufel noch sonst ein Sagenwesen begegnet – auch kein Mensch auf der gesamten Runde. Auf einer Forststraße geht es – jetzt ohne Schneeschuhe – flott nach Sandl zurück.

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18.2.2018

Über Nacht hat es etwas geschneit, noch hängen Nebel und tiefe Wolken am Himmel. Wir starten mit unseren Schneeschuhen am Hengstpass und wandern zunächst auf der viel begangenen Route zur Kreuzau und weiter über die Dörflmoaralm zum Ahornsattel. Die umliegenden Gipfel stecken leider im Nebel – doch die Bäume sind mit malerischem Raureif geschmückt! Nach einer Rast umrunden wir noch den Zeitschenberg. Eine Luchsfährte neben unserem Weg entschädigt uns ein bisschen für die „vernebelte“ Aussicht. Von der Kreuzau geht es am Anstiegsweg wieder zum Parkplatz Zickerreith.

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17.2.2017

Heute führe ich eine kleine Alpenvereinsgruppe mit den Schneeschuhen auf den Schafferkogel bei Hinterstoder. Der anfängliche Nebel löst sich nach und nach auf. Der Kampf der Sonne mit dem Nebel ergibt tolle Lichtstimmungen! Bald haben wir gute Sicht auf die umliegenden Berge des Priel-Gebiets. Über die Schafferreith erreichen wir den Gipfel des Schafferkogels. Zur Freude über den „Gipfelsieg“ kommt noch der schöne Blick auf die Pernreith tief unten im Tal. Nach einer Rast geht es über die ehemalige Schipiste wieder hinunter ins Tal. Eine gelungene Wanderung!

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27.1.2018

Die Mahdalm bei Annaberg ist uns vom Sommer noch in bester Erinnerung! Vom Parkplatz Mauerreith wandern wir mit den Schneeschuhen zunächst auf der Forststraße. Dann geht es hinauf über freie Hänge mit herrlicher Aussicht auf den Gosaukamm. Schließlich erreichen wir die Mahdalm – leider ist die Hütte nur im Sommer bewirtschaftet. Wir genießen den herrlichen Rundblick – für uns ist das einer der schönsten Plätze, die wir kennen. Beim Abstieg machen wir noch einen kleinen Abstecher in Richtung Loseggalm, dann geht es über die Forststraße wieder zurück.

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25.1.2018

Bei herrlichem Wetter und eisigen Temperaturen starten wir mit unseren Schneeschuhen von der Vordergnadenalm bei Untertauern. Die ebene Almfläche teilen wir zunächst mit Spaziergängern und Langläufern. Dann beginnt eine Forststraße, die sich in zahlreichen Serpentinen den Hang hinaufwindet. Die Spur ist durch Schneeschuhwanderer, Schitourengeher und Rodler gut verfestigt und wir kommen gut weiter. Immer wieder gibt es herrliche Blicke auf die umliegenden Berge und zurück auf den Almboden. Schließlich erreichen wir die Südwiener Hütte. Nach einer Stärkung auf der sonnigen Terrasse geht es wieder am gleichen Weg zurück.

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24.1.2018

Viel Neuschnee und hohe Lawinengefahr bestimmen heute die Tourenplanung. Wir kämpfen uns von Wörschachwald durch den tiefen Schnee bergwärts in Richtung Hochtor. Immer wieder rutschen auch kleine „Dachlawinen“ von den schwer beladenen Ästen. Nach und nach lockern die Wolken auf und wir werden mit schönen Blicken auf Grimming und das Dachsteingebiet belohnt. Ursprünglich wollten wir bis zur Stoiringalm wandern. Wegen der anstrengenden Spurarbeit kehren wir aber schon vorher um. Die steigenden Temperaturen lassen jetzt den Schnee auf den Bäumen schmelzen und durch diesen „Regenwald“ kehren wir zum Ausgangspunkt zurück. Dann haben wir uns eine Einkehr im Wörschachwalderhof verdient.

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13.1.2018

Heute wählen wir die Hohe Trett bei Aigen im Ennstal für eine Schneeschuhwanderung. Schon beim Aufstieg über verschneite Forststraßen und Wanderwege gibt es beeindruckende Ausblicke ins Ennstal und auf den Grimming. Sonne und Wolken wechseln immer wieder – gerade als wir den Gipfel erreichen ziehen sogar kurz Nebelschwaden vorbei. Wir genießen die herrliche Aussicht und erleben beim Abstieg noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.

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